Die Festung Ehrenbreitstein, welche von 1817 bis 1828 neu errichtet wurde, stellt heute den wohl bekanntesten Teil der preußischen Festungsanlage dar. Die Festung Ehrenbreitstein wurde von der preußischen Armee bis 1918 militärisch genutzt und diente insbesondere der Sicherung des Mittelrheintals im Bereich der Stadt Koblenz mit allen dazugehörigen Bahnwegen und Flussübergängen. Die Festungsanlage liegt auf einem 118 m hohen Plateau, welches an drei Seiten durch Steilhänge begrenzt ist und galt bis ins 19. Jahrhundert aufgrund seiner günstigen Lage als uneinnehmbar. Seit 2002 ist die Festung Ehrenbreitstein Teil des UNESCO Welterbes Oberes Mittelrheintal und in der Denkmalzone Festung Ehrenbreitstein als geschütztes Kulturdenkmal des Landes Rheinland-Pfalz eingetragen. Heute beherbergt die Festung Ehrenbreitstein das Landesmuseum Koblenz, die Koblenzer Jugendherberge, das Ehrenmal des Deutschen Heeres sowie verschiedene Verwaltungsstellen. Zur Bundesgartenschau 2011 in Koblenz wurden das Vorgelände und Teile des Festungsgeländes selbst in die Veranstaltungsfläche einbezogen. Auf dem Vorgelände entstand ein großzügiger Landschaftspark mit Aussichtsplattform. Auf dem Festungsgelände sowie auf dem Festungspark finden ganzjährig eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie Konzerte, Festivals und Sportveranstaltungen im Rahmen derKoblenzer Gartenkultur statt, welche das Gelände sowohl für Bürger als auch für Besucher zu einem attraktiven Ausflugsziel und Naherholungsgebiet machen. Das Land Rheinland-Pfalz ist Eigentümer der Festung Ehrenbreitstein. Im Gegensatz zu den städtischen Festungsanlagen ist sie nicht Teil des Förderprojektes.