Das Fort Asterstein, gelegen im gleichnamigen Stadtteil, wurde von 1818 bis 1826 erbaut. Der Name des Forts Asterstein ist auf den preußischen General Ernst Ludwig von Aster zurück zu führen, der die am Bau der Festung beteiligten Ingenieur-Offiziere befehligt hatte. Die Hauptaufgabe des Forts war der Schutz der Stadt Koblenz und des Ortes Ehrenbreitstein samt der Rheinbrücke. Außerdem bildete es einen südlichen Außenposten des Ehrenbreitsteins. Bis 1918 diente das Fort als preußische Kaserne und wurde anschließend bis 1929 von amerikanischen und französischen Besatzungssoldaten genutzt. Bei der 1927 erfolgten Entfestigung im Zuge des Versailler Vertrags blieben das runde Reduit (Kernwerk) und das Haupttor verschont, aber der Wall wurde weitgehend zerstört. Seit 1971 nicht mehr bewohnt, laufen seit 1996 Maßnahmen zur Sicherung der Bausubstanz, die inzwischen auch wieder eine Nutzung erlauben. Das Fort gehört seit 2002 zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal und ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Das Reduit mit seiner aufwendigen Hoffassade gehört zu den gestalterisch herausragenden Teilen der Festung Koblenz.

Foto unten: Visualisierung der entstehenden Parkanlage am Fort Asterstein (Franz Reschke Landschaftsarchitektur Berlin)