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Bericht zur sozialen Lage mit Handlungsempfehlungen vorgestellt

Koblenz

(Koblenz: 26.02.18) Seit mehreren Jahren erstellt die Stadt Koblenz Berichte zur sozialen und wirtschaftlichen Lage ihrer Einwohner. Dies geht auf einen Beschluss des Stadtrates aus dem Jahr 2007 zurück, der besagt, dass in jeder seiner Wahlperioden ein qualifizierter Bericht herauszugeben ist. Neben einer qualifizierten Datenerhebung und -analyse enthält dieser Bericht Handlungsempfehlungen, wie den festgestellten Defiziten zu begegnen ist.
Im Dezember des vergangenen Jahres beschloss der Stadtrat den nun vorliegenden aktuellen Bericht zur sozialen Lage mit den daraus resultierenden Handlungsempfehlungen, die Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig öffentlich vorgestellt hat.

 

Mit Daten aus den Jahren 2011 bis 2015 wurde zunächst ein unkommentierter Datenreport erstellt, der von Fachleuten in städtischen Gremien wie dem Sozialausschuss diskutiert wurde. Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe erarbeitete zunächst auf Basis der kommentierten Daten erste Handlungsempfehlungen, die dem Sozialausschuss vorgestellt wurden. Anschließend konkretisierte eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Ratsfraktionen, Interessenvertretern des Seniorenbeirats, des Jugendrates, des Beirats für Migration und Integration, dem Behindertenbeauftragten, sowie Vertreter der Freien Wohlfahrtsverbände, diese ersten Empfehlungen.
Dabei ve

Bericht zur sozialen Lage mit Handlungsempfehlungen vorgestellt

(Koblenz: 26.02.18) Seit mehreren Jahren erstellt die Stadt Koblenz Berichte zur sozialen und wirtschaftlichen Lage ihrer Einwohner. Dies geht auf einen Beschluss des Stadtrates aus dem Jahr 2007 zurück, der besagt, dass in jeder seiner Wahlperioden ein qualifizierter Bericht herauszugeben ist. Neben einer qualifizierten Datenerhebung und -analyse enthält dieser Bericht Handlungsempfehlungen, wie den festgestellten Defiziten zu begegnen ist.
Im Dezember des vergangenen Jahres beschloss der Stadtrat den nun vorliegenden aktuellen Bericht zur sozialen Lage mit den daraus resultierenden Handlungsempfehlungen, die Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig öffentlich vorgestellt hat.

Mit Daten aus den Jahren 2011 bis 2015 wurde zunächst ein unkommentierter Datenreport erstellt, der von Fachleuten in städtischen Gremien wie dem Sozialausschuss diskutiert wurde. Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe erarbeitete zunächst auf Basis der kommentierten Daten erste Handlungsempfehlungen, die dem Sozialausschuss vorgestellt wurden. Anschließend konkretisierte eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Ratsfraktionen, Interessenvertretern des Seniorenbeirats, des Jugendrates, des Beirats für Migration und Integration, dem Behindertenbeauftragten, sowie Vertreter der Freien Wohlfahrtsverbände, diese ersten Empfehlungen.
Dabei verständigte man sich darauf, die Maßnahmenvorschläge zu priorisieren und mit dieser überschaubaren Anzahl von Empfehlungen zielgerichtet zu arbeiten. Die Arbeitsgruppe entwickelte ein auf Indikatoren gestütztes Monitoring, mit dem sich Fortschritte auf dem Weg zur Zielerreichung leichter nachvollziehen lassen.
Die Umsetzung der Handlungsempfehlungen steht unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit.

Die Handlungsempfehlungen beziehen sich auf vier Bereiche, die seit geraumer Zeit hoch im öffentlichen Diskurs stehen: Pflege, Wohnen, Soziale Belastung und Bildung.

Als Handlungsziele definiert der Bericht:
1. Eine ausreichende Zahl qualifizierter Pflegekräfte in den Koblenzer Pflegediensten und -einrichtungen; Hierzu lautet eine der Handlungsempfehlungen, im Rahmen einer gemeinsamen Imagekampagne der Akteure der Regionalen Pflegekonferenz aktiv für Pflegeberufe zu werben. Der Indikator zum Ablesen des Erfolgs ist die Anzahl der Auszubildenden in Pflegeberufen.
2. Genügend Wohnraum für alle Interessierten, insbesondere auch für Personen, für die der Zugang zum Wohnungsmarkt erschwert ist.
3. Verstärkte Berücksichtigung der persönlichen Belange von zu vermittelnden Personen bei der Arbeitsmarktintegration sowie Reduzierung sozialer Problematiken in besonders betroffenen Stadtteilen durch eine integrierende Statteilentwicklung.
4. Verbesserung der familienpolitischen Maßnahmen bezüglich der Ganztagsbetreuung  sowie barrierefreie Ausgestaltung der Bildung und des Zugangs zu (Bildungs-) Angeboten in Koblenz.
Für die übrigen Handlungsziele 2 bis 4 sind ebenso Handlungsempfehlungen und die dazugehörigen Indikatoren formuliert. Diese können dem Bericht entnommen werden.

Der Bericht, der mehr als 100 Seiten umfasst, kann im Internet auf koblenz.de heruntergeladen werden.

rständigte man sich darauf, die Maßnahmenvorschläge zu priorisieren und mit dieser überschaubaren Anzahl von Empfehlungen zielgerichtet zu arbeiten. Die Arbeitsgruppe entwickelte ein auf Indikatoren gestütztes Monitoring, mit dem sich Fortschritte auf dem Weg zur Zielerreichung leichter nachvollziehen lassen.
Die Umsetzung der Handlungsempfehlungen steht unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit.

Die Handlungsempfehlungen beziehen sich auf vier Bereiche, die seit geraumer Zeit hoch im öffentlichen Diskurs stehen: Pflege, Wohnen, Soziale Belastung und Bildung.

Als Handlungsziele definiert der Bericht:
1. Eine ausreichende Zahl qualifizierter Pflegekräfte in den Koblenzer Pflegediensten und -einrichtungen; Hierzu lautet eine der Handlungsempfehlungen, im Rahmen einer gemeinsamen Imagekampagne der Akteure der Regionalen Pflegekonferenz aktiv für Pflegeberufe zu werben. Der Indikator zum Ablesen des Erfolgs ist die Anzahl der Auszubildenden in Pflegeberufen.
2. Genügend Wohnraum für alle Interessierten, insbesondere auch für Personen, für die der Zugang zum Wohnungsmarkt erschwert ist.
3. Verstärkte Berücksichtigung der persönlichen Belange von zu vermittelnden Personen bei der Arbeitsmarktintegration sowie Reduzierung sozialer Problematiken in besonders betroffenen Stadtteilen durch eine integrierende Statteilentwicklung.
4. Verbesserung der familienpolitischen Maßnahmen bezüglich der Ganztagsbetreuung  sowie barrierefreie Ausgestaltung der Bildung und des Zugangs zu (Bildungs-) Angeboten in Koblenz.
Für die übrigen Handlungsziele 2 bis 4 sind ebenso Handlungsempfehlungen und die dazugehörigen Indikatoren formuliert. Diese können dem Bericht entnommen werden.

Der Bericht, der mehr als 100 Seiten umfasst, kann im Internet auf koblenz.de heruntergeladen werden.

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