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Koblenz

 – Neues Verbund-Projekt mit der Universität in Koblenz startet am 1. April

Wie Menschen über große Gefühle und Alltägliches sprechen, wie sie Glück und Intimität, aber auch Trennung, Krisen und Leid erleben und beschreiben, steht im Fokus eines innovativen Verbund-Projekts, das am 1. April 2021 startet und an dem Prof. Dr. Eva L. Wyss von der Universität Koblenz-Landau mitwirkt.

Das Vorhaben wird in der zweiten Förderrichtlinie Citizen Science des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit 500.000 Euro gefördert. Aus insgesamt 465 Projektskizzen wurden 15 solcher Citizen Science-Projekte zur Förderung ausgewählt, die eine elfköpfige Expertenjury dem BMBF empfohlen hatte.

Bild: Universität Koblenz-Landau

Zusammen mit einem Team von Wissenschaftlern der Universität Koblenz-Landau, der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt lesen, digitalisieren und erforschen Bürger hierfür eine einzigartige Quelle der Alltagskultur: authentische private Liebesbriefe aus zwei Jahrhunderten. Diese Zeugnisse der Alltagskultur werden als Archiv erschlossen, geordnet und dokumentiert. Erforscht werden die Briefe als sprachliche, historische und soziologische Quellen. Bürger werden an diesem Teil der Alltagskultur und Lebenswirklichkeit teilhaben können. Und diese gefährdeten Quellen, für die kein staatlicher Sammlungsauftrag existiert, werden dank des Projekts dauerhaft bewahrt.

Die Förderung verleiht der wissenschaftlichen Arbeit neuen Schwung. Die Digitalisierung des Liebesbrief-Archivs wird fortgesetzt und gemeinsam mit Wissenschaftlern der Technischen Universität und Hochschule Darmstadt gesichtet und evaluiert. Bedeutsam ist auch die Verstetigung der Kontakte mit den Bürgern, zumal dieses Archiv davon lebt, dass die Forscher von Bürgern Briefe erhalten. Auch ermöglichen Bürger eine innovative Außenperspektive auf die wissenschaftliche Arbeit, beispielsweise interessante neue Blicke auf die Materialien und wissenschaftlichen Methoden.

Geplant ist, neue Formate wie Science Labs oder Blind-Date-Cafés zu entwickeln, in denen die Forscher mit den Bürgern nicht nur über ihre Arbeit sprechen, sondern auch Briefe vorlesen und über den Wandel des Verfassens von Liebesbriefen im Lauf der Zeit sprechen, den sprachlichen Kontext erörtern oder auch sprachliche Codes dekodieren. Im März 2024 soll das Projekt abgeschlossen werden.

Verbund aus zahlreichen Partnern

Der Projekt-Verbund besteht aus den  Partnern Prof. Dr. Andrea Rapp vom Institut für Sprach‐ und Literaturwissenschaft der Technischen Universität  Darmstadt,  Prof. Dr. Eva L. Wyss vom Institut für Germanistik der Universität Koblenz‐Landau, Prof. Dr. Stefan Schmunk von der Hochschule Darmstadt und Prof. Dr. Thomas Stäcker von der Universitäts‐und Landesbibliothek Darmstadt, sowie einem Kooperationsnetzwerk.

An diesem Kooperationsnetzwerk sind unter anderem beteiligt: Universitätsbibliothek Koblenz, Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, Bürgerorganisation Frankfurt, Freundeskreis der Universität in Koblenz e.V., Landfrauen‐, Heimat‐ und Geschichtsvereine, Institut für geschichtliche Landeskunde Mainz, Leibniz‐Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, örtliche Buchhandlungen, Sprachblogger*innen (http://www.sprachlog.de/), Digitalstadt Darmstadt, wer denkt was GmbH, Open Knowledge Foundation e.V., Coding da Vinci (https://codingdavinci.de/). Koordiniert wird der Verbund an der Technischen Universität Darmstadt.

Weitere Informationen finden sich unter:

https://liebesbriefarchiv.wordpress.com/grus-kuss-briefe-digital-burgerinnen-erhalten-liebesbriefe/

https://liebesbriefarchiv.wordpress.com/

https://de-de.facebook.com/PrivateSchriftlichkeit/

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