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Handwerksmeister überprüfen Qualifikationen

Koblenz

Modellversuch ValiKom Transfer: Auch die Handwerkskammer (HwK) Koblenz ist dabei

KOBLENZ. Die Berufswelten wachsen immer weiter zusammen. Das bringt auch Herausforderungen für die Berufsbildung. Ein zentrales Thema ist dabei die Anerkennung von Berufsabschlüssen. Bei der Ermittlung der Vergleichbarkeit geht es nicht nur um theoretische Grundlagen, sondern vor allem auch um praktische Fertigkeiten. Und natürlich auch um Erfahrung. Das Modellprojekt ValiKom ermöglicht die Bewertung von Berufsverfahren. Auch die Handwerkskammer (HwK) Koblenz ist dabei.
Zentrale Akteure des Anerkennungsverfahrens sind die Handwerksmeister. Jeder Meister, der sich als Berufsexperte in diesen Verfahren engagieren will, muss an einer eintägigen Schulung durch die Zentralstelle für Weiterbildung im Handwerk teilnehmen. Die erste Schulung mit insgesamt neun Experten aus den Berufen Bodenleger, Elektroniker, Friseur, Kfz-Mechatroniker, Maler und Lackierer, Maurer, Metallbauer und Straßenbauer, die im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der HwK Koblenz stattfand, ist erst vor wenigen Tagen zu Ende gegangen.
2012 trat das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz in Kraft. Dieses Gesetz räumt Personen, die im Ausland eine Ausbildung absolviert haben, das Recht ein, ihre Qualifikation auf Vergleichbarkeit mit deutschen Aus- und Fortbildungsabschlüssen überprüfen zu lassen. Damit gab es erstmals die Möglichkeit, auch non-formal erworbene Kompetenzen – wie zum Beispiel Arbeitserfahrung in – die Bewertung aufzunehmen¬. Als Folge dessen initiierte das Bundesbildungsministerium im Jahr 2015 den Modellversuch ValiKom. Hinter dem Kürzel stehen die Begriffe validieren (bewerten) und Kompetenzen.

Je vier Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern sammelten im Rahmen des Projektes Erfahrungen, wie informal und non-formal erworbene Kompetenzen mit den Vorgaben der Ausbildungsverordnungen verglichen und bewertet werden können. Voraussetzungen hierbei ist, dass die Personen mindestens 25 Jahre alt sind und über mehrere Jahre Berufserfahrung in dem Beruf verfügen, in dem ihre Kompetenzen bewertet werden sollen. In den kommenden drei Jahren sollen bei insgesamt 30 Kammern in Deutschland in 40 Berufen aus Handwerk, Industrie, Handel und Landwirtschaft Erfahrungen mit einem Validierungsverfahren gesammelt werden. Die Handwerkskammer (HwK) Koblenz ist eine von elf beteiligten Handwerkskammern. Das Projekt „Aufbau von Kompetenzzentren zur Durchführung von Validierungsverfahren für duale Berufe bei zuständigen Stellen (ValiKomTransfer)“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Für die Durchführung von Validierungsverfahren wird der potenzielle Teilnehmer im ersten Schritt durch die HwK Koblenz beraten. Dabei wird insbesondere geprüft, ob die Zugangsvoraussetzungen gegeben sind, oder ob unter Umständen ein anderes Verfahren sinnvoller ist. Anhand eines Selbsteinschätzungsbogens werden in gemeinsamen Gesprächen zwischen Experten der HwK Koblenz und dem Teilnehmer die eigenen Kompetenzen auf Gleichwertigkeit besprochen, überprüft und besprochen. Entscheidungskriterien sind auch Umfang und Qualität möglicher Arbeitsproben und Fachgespräche. Die Fremdbewertung wird durch den Berufsexperten gemeinsam mit den Projektmitarbeitern der Kammer durchgeführt, die anschließend auch das Ergebnis feststellen.
Die speziell ausgebildeten Handwerksmeister werden das Projekt in den kommenden drei Jahren begleiten und eine zentrale Rolle bei der Fachkräftegewinnung einnehmen.
Weitere Informationen unter www.valikom.de oder bei der HwK Koblenz, Stefan Gustav, Tel. 02641/9148114-281.

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