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Hochwasserkatastrophe:

Koblenz

Handwerkskammer nimmt Hilfsangebote auf und fragt Bedarf vor Ort ab / Ahr-Akademie mit Stromversorgung und Internet kann als Notbüro genutzt werden

Über 400 Angebote aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland / Koordination von zentraler Bedeutung / Hotline: 0261/ 398-251 / Ahr-Akademie steht Handwerkern offen

Koblenz/AHRREGION. „Handwerker helfen Handwerker“ ist direkt nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Ahr gestartet und hat bundesweit eine Riesenresonanz ausgelöst. „Nach vier Tagen haben wir über 400 Angebote aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland, insbesondere Österreich, erhalten. Die Hilfsbereitschaft der Handwerker und auch vieler Privatpersonen im Sinne betroffener Handwerksbetriebe ist beeindruckend“, fassen Ralf Hellrich und Kurt Krautscheid, Hauptgeschäftsführer und Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz in dieser ersten Phase der Hilfsmaßnahmen zusammen.

Von zentraler Bedeutung ist eine Bedarfsanalyse. „Die Nachfrage ändert sich von Tag zu Tag und noch ist es schwierig, die Angebote sinnvoll zusammen zu bringen“, nennt die HwK-Spitze die momentane Herausforderung.

 Schwer betroffen vom Hochwasser ist auch die Tischlerei Rönnefarth in Dernau.  -  Quelle: HwK Koblenz

„Dafür brauchen wir Informationen aus den Betrieben. Insofern bitten wir unsere Handwerker im Ahrtal, Kontakt aufzunehmen oder andere zu informieren, die uns dann kontaktieren.“ Die HwK ist in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit der „Ahr-Akademie“ in der Wilhelmstraße 20 vertreten, in der weiterhin das Stromnetz und Internetverbindungen funktionieren. „Wir stellen unsere Arbeitsplätze dort den Handwerkern als Notbüro zur Verfügung. Die Akademie ist personell besetzt und unter 0261/ 398-309 erreichbar.“

Die Tischlerei Rönnefarth in Dernau war bekannt für ihre hochmodernen Produktionsstätten. Die Wassermassen hinterließen ein Bild der Verwüstung.  -  Quelle: HwK Koblenz

 

Damit sichert die HwK auch einen „direkten Draht“ zur HwK-Betriebsberatung, die Geschädigten hilft oder eine Hilfestellung vermittelt. „Einige betroffene Unternehmen haben sich dort bereits gemeldet und wir gehen nun gemeinsam die nächsten Schritte. Viele Betriebe sind technisch nicht in der Lage, sich zu melden. Das müssen wir nun schnell in den Griff bekommen. Denn die Hilfsmaßnahmen können nur abgerufen werden, wenn wir schnell ein umfassendes Bild zu den Schäden in den Handwerksbetrieben haben“, macht die HwK deutlich.

„Es kommt jetzt sehr darauf an, die überwältigende Hilfsbereitschaft sinnvoll zu kanalisieren und diejenigen Institutionen damit zu betrauen, die jeweils das größte Knowhow und die beste Informationslage haben. Im Moment sind dies die Krisenstäbe der Kreisverwaltung und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, daher leiten wir alle bei uns gemeldeten Unterstützungsangebote direkt auch dorthin weiter.

 Die Zimmerei Gies in Dernau ist einer der Handwerksbetriebe entlang der Ahr, der stark beschädigt wurde.  -  Quelle: HwK Koblenz

 

Außerdem wurde für Sachspenden oder Leihgaben für den betrieblichen Bedarf und Unterstützung in Form von Arbeitsleistung auf dem Portal der Kreishandwerkerschaft Ahrweiler www.fachhandwerk.de die Rubrik „Handwerk hilft Handwerkern“ eingerichtet.

Weiterhin ist die Telefonhotline der Handwerkskammer geschaltet, die Hilfsangebote anderer Betriebe und Ersuchen von betroffenen Handwerksunternehmen aufnimmt und Maßnahmen koordiniert.

0261/ 398-251 lautet die Telefonhotline, per E-Mail können Angebote und Anfragen unter hochwasserhilfe@hwk-koblenz.de eingereicht werden.

Mehr Informationen bei der Pressestelle der Handwerkskammer Koblenz, Tel. 0261/ 398-161, presse@hwk-koblenz.de

 

 

Die Ahrregion ist traditionell vom Tourismus geprägt und viele gastronomische Einrichtungen liegen in Flußnähe. Die Flutwelle richtete gerade dort die größten Schäden an.  -  Quelle: HwK Koblenz

 

 

Unter den vielen Helfern, die sich am ersten Wochenende nach der Flutkatastrophe freiwillig für Aufräumarbeiten meldeten, waren in allen Bereichen auch zahlreiche Handwerker – so in Marienthal an der Ahr das Limburger Bauunternehmen Albert Weil mit zahlreichen Lastkraftwagen (hinten) und schwerem Gerät.  -  Quelle: HwK Koblenz

Hochwasserkatastrophe:

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