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Koblenz ist nun MINT-Region

Koblenz

Die Unterrichtsbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - kurz „MINT-Fächer“ – und ihre Bedeutung als wesentliche Elemente für eine leistungsfähige und innovative Wissens- und Informationsgesellschaft wird seit mehreren Jahren deutlich betont.

Auch im Kontext der Überwindung von einseitig geschlechtsgeprägten Neigungen und Interessenlagen bei schulischen Angeboten wurden in der Vergangenheit immer wieder pädagogische Überlegungen angestellt und Maßnahmen entwickelt, um in besonderer Weise die Motivation und Begeisterung von Mädchen für MINT-Fächer zu steigern.

Gleichzeitig gewinnt die MINT-Nachwuchsförderung vor dem Hintergrund des sich regional abzeichnenden Fachkräftemangels immer mehr an Relevanz. Gerade in naturwissenschaftlichen oder technischen Berufen zeichnet sich in Koblenz, wie auch in anderen Regionen, ein eklatanter Mangel in diesem Bereich ab.
So stehen die Wirtschaftsregionen in ständiger Konkurrenz, insbesondere Fachkräftenachwuchs zu gewinnen und zu halten. Die Bindung von Auszubildenden oder Studierenden der MINT-Fächer direkt aus der Region ist dabei ein strategischer Lösungsansatz.

Das Foto (©Peter Pulkowski) zeigt die Koblenzer Kulturdezernentin PD Dr. Margit Theis-Scholz mit dem Leiter des Kultur- und Schulverwaltungsamtes Jürgen Karbach sowie Bildungsministern Dr. Stefanie Hubig (rechts) und Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (links) bei der Übergabe der Urkunde für die MINT-Region Koblenz.

Die Landesregierung will deshalb u.a. die Entwicklung von MINT-Regionen in Rheinland-Pfalz im Rahmen ihrer MINT-Strategie vorantreiben und nachhaltig unterstützen.

Unter einer MINT-Region wird ein lokales Netzwerk verstanden, in dem die unterschiedlichen Akteure vor Ort (Kitas, Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Kammern und Verbände, Stiftungen und Vereine, Politik und Verwaltung) ihre Aktivitäten zur MINT-Nachwuchsförderung transparent machen und koordinieren.

Das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz und die TH der Region Mainz-Bingen gingen aus diesem Wettbewerb nun als Sieger hervor.

Von der Stadt Koblenz als Schulträger wurde dabei die Initiative ergriffen und der Anstoß zum Aufbau einer MINT-Region ausgehend von den relevanten Bildungsstätten gegeben.
Im Rahmen des kommunalen Bildungsmanagements können mit der Auszeichnung als MINT-Region nun Landesmittel akquiriert und der Aufbau einer MINT-Region in Koblenz und Region damit unterstützt werden.

In einem ersten Schritt wurden die bereits vorhandene Aktivitäten und Angebote in einer Bestandsaufnahme erfragt.
Daraus sollen Hinweise für weitere Entwicklungsschritte abgeleitet, mögliche weitere Netzwerkpartner gefunden und geeignete Maßnahmen zum Auf- und Ausbau einer MINT-Region mit lokalen und regionalen Akteuren geplant werden.


Zentrale Aufgabenstellungen für den Aufbau der MINT-Region Koblenz sind
- eine bessere Koordinierung der vielfältigen MINT-Aktivitäten,
- die Nutzung von Synergien sowie
- Öffentlichkeitsarbeit und die gleichzeitige Transparenz von Angeboten.


Dabei verfolgen das Netzwerk der lokalen MINT-Akteure folgende strategisch ausgerichtete Zwischenziele:

- kurzfristig: Bestandsaufnahme und Übersichtsdarstellung sowie Schaffung einer Informationsplattform, Austausch mit anderen Wettbewerbsregionen

- mittelfristig: u.a. Förderung von schulischen Vorhaben und pädagogischen Maßnahmen zur Weckung von Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene und deren Zusammenhänge, regionale qualifizierende Lehrfortbildungsmaßnahmen, Intensivierung der Netzwerkbildung relevanter Akteure

- längerfristig: u.a. Reduzierung von Fachkräftemangel, Steigerung des Interesses an naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern bei Mädchen, Ausdehnung von MINT-Angeboten, Schaffung von MINT-Kompetenzzentren

Diese Zwischenziele sollen schließlich vor allem dazu beitragen, in der Region Koblenz mehr junge Menschen insbesondere auch Mädchen und junge Frauen für Ausbildungs- und Studiengänge im MINT-Bereich zu motivieren und einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region leisten.

Erste Kooperationspartner in der MINT-Region Koblenz sind

- die Wirtschaftsförderung der Stadt Koblenz,
- die Universität Koblenz-Landau,
- Integrierte Entwicklungsstrategie für die Region Koblenz der Uni Koblenz-Landau
- die Zentralstelle für Fernstudien
- die vhs
- das Ada-Lovelace-Projekt
- die Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Koblenz,
- die Entdeckertagschule GS Pfaffendorfer Höhe Balthasar-Neumann
- das Max-von-Laue Gymnasium,
- das Görres-Gymnasium.
- die Carl-Benz-Schule,
- die Initiative Koblenz-Mittelrhein
- die Industrie- und Handelskammer Koblenz,
- die Handwerkskammer Koblenz,
- der Arbeitgeberverband „vem. die arbeitgeber“
- Dr. Hans-Riegel-Stiftung,
- Martin-Görlitz-Stiftung,
- Eck. Ventures GmbH

 

Über einen Zeitraum von zwei Jahren werden die Siegerregionen vom Wirtschaftsministerium gefördert. „Wir verfolgen das Ziel, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und wollen dafür regionale Synergien nutzen und Netzwerke knüpfen, denn in diesen hochinteressanten Berufsfeldern haben Absolventen beste Möglichkeiten in unserer Region“ macht Kultur- und Schuldezernentin PD Dr. Margit Theis-Scholz deutlich.

Koblenz ist nun MINT-Region

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