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Mission to Mars - Veranstaltungsreihe für Mädchen erfolgreich

Universität

Die Veranstaltungsreihe „Mission to Mars … mit Roberta ins Weltall“ der Forschungsstelle Wissenstransfer an der Universität in Koblenz wurde mit 22 Teilnehmerinnen und ihren Familien im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung erfolgreich beendet.

Im Mittelpunkt der Roberta-Workshops, die von November bis Februar wöchentlich am Campus in Koblenz stattfanden, stand das Programmieren von LEGO-EV3-Robotern, kurz „Robertas“ genannt. Die Teilnehmerinnen, Schülerinnen der 5. bis 9. Klasse, bauten die Roboter unter Anleitung selbständig zusammen und lernten, diese - in einem zweiten Schritt - zu programmieren.

Bild: Stephanie Justrie

Ziel der Veranstaltungsreihe war, die Robertas auf eine imaginäre Reise zum Mars zu schicken, um verschiedene Missionen zu erfüllen: Gesteinsproben zu entnehmen, den Satelliten auszurichten oder eine Rakete abzuschießen.

Bei der Abschlussveranstaltung konnten die Mädchen zeigen, was sie in den vergangenen Wochen gelernt hatten. Gemeinsam mit den Mentorinnen, Studentinnen der Universität und ausgebildete Roberta-Teacher, hatten sie einiges vorbereitet: Die Schülerinnen berichteten von ihren Erfahrungen während des Workshops und stellten die Robertas, das Thema Weltraum-Expeditionen sowie die Namensgeberin des Projekts, Ada Lovelace, in Vorträgen vor. Ein kurzer Film, gedreht während der zehn Sitzungen, gab den Familien weitere Einblicke in das Veranstaltungsformat. Im Anschluss daran konnten die Teilnehmerinnen die Roboter live vorführen und auf dem bedruckten Weltraum-Plakat zum Mars fliegen lassen. Über 60 Familienangehörige waren zur Abschlussveranstaltung gekommen und zeigten sich sehr interessiert und begeistert von den neu erworbenen Kenntnissen der Mädchen.

Kayra und Marie, 11 und 12 Jahre alt, berichteten mit leuchtenden Augen: „Unsere Roberta haben wir auf den Namen Eskimo getauft. Wir hatten schon vorher Interesse an Elektronik und Computern. In den Workshops haben wir dann das Programmieren gelernt. Am besten war es, wenn es geklappt hat. Manchmal hat Roberta aber auch einfach das gemacht, was sie wollte und nicht das, was wir wollten. Trotzdem hatten wir viel Spaß“.

Die Veranstaltung „Mission to Mars … mit Roberta ins Weltall“ ist ein Kooperationsprojekt des Ada-Lovelace-Projekts und der Forschungsstelle Wissenstransfer der Universität Koblenz-Landau. Letztere wurde durch Mittel des Hochschulsonderprogramms „Wissen schafft Zukunft“ des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur finanziert. Das Ada-Lovelace-Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz sowie des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur gefördert. Das Roberta-Konzept ist eine Initiative des Fraunhofer Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS), um mehr Mädchen für MINT zu begeistern. Seit 2003 ist das Ada-Lovelace-Projekt an der Universität in Koblenz RobertaRegio Zentrum.

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