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Praxisdialog Ausbildung bei der IHK Koblenz:

Koblenz

120 Teilnehmer tauschen sich über digitale Trends in der Berufsausbildung aus

Koblenz, 12. Februar 2019. Maschinenwartung per VR-Brille, gefühlsechte Schweißsimulatoren, onlinebasierte Projektplanung: Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt – und macht auch vor der dualen Berufsausbildung nicht Halt. Zum ersten Mal kamen am 12. Februar Ausbildungsunternehmen, Schulen, Institutionen und Verwaltung aus der Region in den Räumen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz zusammen, um sich über die neuesten Trends, Erfahrungen und Visionen für die Zukunft der dualen Ausbildung auszutauschen.

Copyright: Thomas Frey

Die Veranstaltung in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) markiert den Auftakt einer deutschlandweiten Veranstaltungsreihe, welche die Potenziale der Digitalisierung für die Berufsausbildung in den Regionen beleuchtet.
„Die duale Ausbildung ist unersetzlich für unsere Wirtschaft, denn sie sichert unseren Fachkräftenachwuchs und das Know-how, das wir brauchen. Wir Unternehmen sind gefordert, die Berufsausbildung zukunftsweisend aufzustellen und den Möglichkeiten, die durch die Digitalisierung entstehen, Rechnung zu tragen“, betonte Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz.
Dr. Sabine Hepperle, Abteilungsleiterin Mittelstandspolitik im BMWi, ergänzte: „Die digitale Transformation und Veränderungen der Arbeitswelt gehen Hand in Hand. Kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für den Einsatz digitaler Technologien zu qualifizieren. Wir unterstützen die Unternehmen dabei mit zahlreichen Informations- und Beratungsangeboten. Außerdem modernisieren wir gemeinsam mit der Praxis bestehende Ausbildungsordnungen und entwickeln bei Bedarf neue Berufe.“

Copyright: Thomas Frey


Welche Potenziale bieten digitale Lehr- und Lernformate für die duale Ausbildung? Welche Technologien können Lernen tatsächlich wirksam unterstützen? Welche Innovationen der digitalen Bildung gibt es schon in der Praxis? Wie kann die Rolle von Ausbildern in der digitalen Berufsausbildung gestaltet werden? Mit diesen Fragen setzten sich die über 100 Teilnehmer intensiv auseinander. Dass digitale Lernformen bereits vielfach ihren Weg in den Ausbildungsalltag gefunden haben, machten fünf Unternehmensbeispiele deutlich.
„Digitale Technologien sind längst in unserer Ausbildung angekommen“, so Dietmar Held, Ausbildungsleiter bei der TubeTec GmbH in Nistertal. „Mit unserem Schweißsimulator haben wir beispielsweise für unsere Nachwuchsfachkräfte intensive Trainingsmöglichkeiten geschaffen, mit denen wir sowohl die Praxis als auch theoretische Inhalte sehr gut miteinander verknüpfen können.“
Neben den Ausbildungsunternehmen stellen sich auch die Berufsschulen der Umgebung auf neue Lernformate und Lehrinhalte ein. Freies WLAN, Projekte zum Thema Industrie 4.0, Förderung der Expertise der Lehrkräfte – vielfach bieten die Schulen bereits ein breites Portfolio. „Das nahtlose Zusammenspiel von Berufsschulen und Ausbildungsunternehmen ist entscheidend für den langfristigen Erfolg unseres Ausbildungssystems“, so Susanne Szczesny-Oßing. „Dafür muss jedoch dringend in die Lehrerausbildung investiert werden, denn die Berufsschullehrer sind Schlüsselfiguren in der Vermittlung aktueller Berufsbilder. Zugleich benötigen wir eine deutlich bessere und flächendeckendere digitale Infrastruktur an den Schulen.“ Das bestätigt auch Dirk Oswald, Schulleiter der David-Roentgen-Schule in Neuwied: „An Ideen mangelt es uns nicht, allein die technische Ausstattung stellt uns an einigen Stellen noch vor Herausforderungen.“

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