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Prüfen – rufen – drücken!

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Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein informiert im Forum über Reanimation  

KOBLENZ. Sie rettet Leben: die Herz-Druck-Massage. Aber zu oft weiß der Passant nicht, was zu tun ist. Das soll sich ändern, sagt auch das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein und lädt anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ ins Untergeschoss des Forums Mittelrhein (Zentralplatz Koblenz) ein. Von Donnerstag, 19. September, bis Samstag, 21. September, jeweils von 10 bis 19 Uhr heißt es dort dann „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“.
Obwohl die Fälle, in denen einfache, aber lebensrettende Maßnahmen ergriffen werden, seit Einführung der „Woche der Wiederbelebung von 17 auf 42 Prozent angestiegen sind, ist die Helferquote in Deutschland im internationalen Vergleich noch zu gering.

Prüfen. Rufen. Drücken! Das GK-Mittelrhein zeigt im Forum Mittelrhein wie es geht!

Die Mund-zu-Mund-Beatmung, vor der sich viele ekeln, ist bei der Wiederbelebung zweitrangig: Mit einer Herz-Druck-Massage werden Gehirn und Organe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ausreichend mit Sauerstoff versorgt. „Durch eine regelmäßig stattfindende „Woche der Wiederbelebung“ können wir sicherlich dazu beitragen, die Wiederbelebungsquote in Deutschland zu erhöhen“, macht Jens Schwietring, Leiter der Stabsstelle für Notfall- und Rettungsmedizin am GK-Mittelrhein, auf die Aktionstage aufmerksam. „Ein Großteil der Herzstillstände findet im persönlichen Umfeld – zu Hause, beim Sport oder auf der Arbeit – statt. Ehrensache, dass wir unseren Besuchern und interessierten Mitbürgern die Möglichkeit geben, ihre Reanimationsfertigkeiten aufzufrischen und so zu Lebensrettern zu werden", so Schwietring weiter. Mit der Aktion im Forum Mittelrhein soll das Bewusstsein für Erste Hilfe geschärft und zum Handeln im Notfall motiviert werden. Durch das Reanimationstraining werden Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten auf- und Hemmschwellen sowie Berührungsängste abgebaut. Und das auch bei Schülern! Entsprechende Empfehlungen der WHO, Projekte des Deutschen Wiederbelebungsrates, wie „Kids save lives“, sprechen Schüler und Kinder unterschiedlicher Altersstufen an und raten zu früher Ausbildung in den Schulen. „Ähnlich wie Schwimmen oder Radfahren vergessen sie das Gelernte nicht wieder und können durch die Ausbildung von Familie und Freunden als Multiplikatoren dienen“, so Schwietring.
Die lebensrettende Devise lautet „Prüfen. Rufen. Drücken!“: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. „Mit der Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer könnten in Deutschland jährlich ca. 5.000 Menschenleben gerettet werden“, sagt Schwietring. Und Reanimation ist einfach – Jeder kann ein Leben retten!

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