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Viele Ideen für ein grüneres Lützel

Koblenz

 - Beteiligung beim Stadtgrün-Projekt wurde rege genutzt

Lützel soll grüner und lebenswerter werden – das sind die Hauptziele des Förderprojekts „Stadtgrün-Lützel“. Doch was bedeutet das genau und welche Aspekte sollten berücksichtigt werden? 35 interessierte Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung zur Beteiligung auf das Gelände der Kulturfabrik gefolgt und diskutieren rund um das neue Quartiersbüro darüber, wie sie sich ein schöneres Lützel vorstellen.
Trommelwirbel von Schülern der Goethe Realschule plus, die Begrüßung durch Sonja Thiyagarajah von der Stadtverwaltung und ein kurzer Überblick über die bisherige Beteiligung und den Planungsstand durch Dr. Sven Fries und Franziska Schieferdecker von der beauftragten Planungsgemeinschaft, ein zügiger Einstieg und schon kann es losgehen: Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt. Lützel vernetzen, Lützel begrünen, in Lützel zusammenkommen und Quartiersmanagement sind die Themen der Workshops und „coronagerecht“ diskutieren die Interessierten in unterschiedlichen Räumen.

Auf den Werkbänken der DAA Ausbildungswerkstatt liegen Luftbilder und Pläne zum Thema „Lützel vernetzen“ aus. Bereits angedachte Maßnahmen werden diskutiert und eigene Sichtweisen eingebracht. Der Zustand des Bahnhofs ist vielen ein Dorn im Auge und auch über die Notwendigkeit einer Verbesserung der Verkehrssituation, insbesondere für Radfahrer und Fußgänger, herrscht Einigkeit. Auch zahlreiche Verbindungswege und Querungen sind ausbaufähig. Aber es wird nicht nur gemeckert. Zahlreiche Ideen und Vorschläge schmücken schon bald die Pläne der Moderatoren.Im künftigen Gruppenraum des Quartiersmanagements wird es schon konkreter. Wie kann ich mich einbringen und auch den Verfügungsfonds nutzen, mit dem kleine Projekte von Bürgern, Vereinen oder Institutionen unterstützt werden können? Gärtnern, Kunst und Bienen auf dem Gelände der ehemaligen Standortverwaltung unterhalb der Feste Kaiser Franz (STOV) werden ebenso genannt wie ein „grünes“ Bürgerfest im Wallersheimer Weg oder ein überdachter Yoga-Bereich an der Schartwiese. Als Einstieg schlagen Workshopteilnehmende ein monatliches Treffen vor, um bereits frühzeitig Ideen mitentwickeln zu können.


Um „Begrünen und Zusammenkommen“ geht es an dem eindrucksvollen Plantisch, der auf dem Hofgelände steht und der mit einem Luftbild das Fördergebiet anschaulich darstellt. Der Volkspark und die Entwicklung des STOV Geländes auch mit seinen historischen Bezügen sind dabei ebenso Thema wie Versiegelung, Dachbegrünung, Hochwasser, Übernutzung und Trockenheit. Während viele der Maßnahmen auf breite Zustimmung stoßen, bietet das Gelände am Schartwiesenweg einigen Zündstoff – zu unterschiedlich sind hier die Interessen.Oliver Stracke vom Eigenbetrieb Grünflächen, der den Bau der Hochwasserschutzmauer begleitet hat, kennt die Situation vor Ort gut. „Die Stadtverwaltung möchte einen bereits seit Jahrzehnten rechtskräftigen Bebauungsplan umsetzen und den Bereich um die jetzigen Sportanlagen als `Uferpark` einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, erklärt er den Interessierten am Plantisch. Dabei soll es neben multifunktional nutzbaren Sportfeldern auch Spiel- und Bewegungsflächen für alle Generationen geben. Zwischen den Gärten sollen nach Möglichkeit zwei breite und einsehbare Schneisen eine Verbindung vom Stadtteil zum Rhein erleichtern und Angsträume abbauen. Auch öffentliche Toiletten und eine verbesserte Infrastruktur sind im Gespräch. Besonders zu berücksichtigen ist bei allen Planungen auch der Erhalt der vielfältigen Flora und Fauna.
„Des einen Freud ist des anderen Leid“, resümiert Michaela Wolff die Situation. Die Quartiersmanagerin steuert das Projekt, das vor rund zwei Jahren ins Leben gerufen wurde und noch eine Laufzeit von zehn weiteren Jahren hat. „Einige städtische Gärten können nicht in der jetzigen Form erhalten werden. Unsere Aufgabe besteht darin, die Bedenken der Menschen ernst zu nehmen und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“ So wurde, angestoßen durch Beteiligung auf den Rheinwiesen, das Konzept einer stufenweisen Umsetzung entwickelt. Auch könnten beispielsweise durch die Verkleinerung besonders großer Parzellen neue Gärten entstehen und Gemeinschaftsgärten könnten die Themen Gärtnern und Begegnung miteinander verbinden. „Hier sind konstruktive Ideen gefragt und ich hoffe sehr“, so Wolff, „dass es im Dialog mit den verschiedenen Interessensgruppen gelingen wird, eine gute Lösung für die Weiterentwicklung des Stadtteils zu finden.“

Viele Ideen für ein grüneres Lützel

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