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Von- und miteinander lernen

Koblenz

Projekt- und Begegnungsreise des Kolpingwerkes in Bolivien

Koblenz – „Mich macht es glücklich, dass wir so viele verschiedene Angebote und motivierte, herzliche Menschen kennengelernt haben“, berichtet Ines Berger-Mendoza aus Koblenz. Sie und acht weitere Engagierte lernten auf ihrer dreiwöchigen Projekt- und Begegnungsreise des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier die vielseitige Arbeit des Sozialverbands in Bolivien kennen.

Das Leben in den Kolpingsfamilien gestaltet sich ganz anders als in Deutschland, berichten die Teilnehmer von ihren Erfahrungen. In dem lateinamerikanischen Land bilden 15 bis 25 Personen – meist junge Frauen – eine Kolpingsfamilie. Sie treffen sich wöchentlich und bilden sich weiter. „Hier teilen sie ihre Probleme“, erklärt Ines Berger-Menoza. Es herrscht eine hohe Solidarität untereinander, weiß sie. In Deutschland gehört die Mitgliedschaft bei Kolping eher zur Freizeitgestaltung; in Bolivien ist es eine starke Solidargemeinschaft. Das liegt vielleicht auch daran, dass es kein Sozialversicherungssystem gibt.

Bei Bedarf bekommen Frauen hier zinslose Mikrokredite zur Existenzsicherung. Sie bauen damit kleine Gewerbe auf, wie Imbisswägen, Kioske oder Nähstuben. Karin Hellmann-Munsch aus Ransbach-Baumbach war beeindruckt von der Kraft und dem Stolz der Frauen, die oftmals alleinerziehend sind. „Das Land ruht auf Frauen“, lautet ihr Fazit.
Beeindruckt von der Gastfreundschaft und den hoch motivierten Verantwortlichen besuchte die Gruppe Ausbildungs- und Versammlungsstätten sowie soziale Einrichtungen. Das internationale Kolpingwerk ist in Bolivien stark vertreten. Schulen, Krankenhäuser und ein Frauenhaus stehen beispielweise unter seiner Trägerschaft.

Unter dem Motto der privat finanzierten Reise „Von- und miteinander lernen“ nahmen Deutsche und Bolivianer an Koch-, Back- und Kreativworkshops teil. „Wichtig war uns die Begegnung auf Augenhöhe“, sagt die gebürtige Bolivianerin Ines Berger-Mendoza. Es war ein Austausch von Erfahrungen – auf beiden Seiten.
Begleitet von Carlos Mattos (Geschäftsführer des Kolpingwerkes Bolivien), Alex Cossio (Verwalter) und den Verantwortlichen der unterschiedlichen Regionen  bekamen die Besucherinnen und Besucher unmittelbaren Kontakt und Einblicke in die Kultur des Landes und die Arbeit von 40 Kolpingsfamilien.

„Wir lernten bei allen Veranstaltungen die Gastfreundschaft und Großzügigkeit der Menschen im Partnerland Bolivien kennen“, betont Petra Heusler, Bildungsreferentin des Diözesanverband Kolpingwerk und Koordinatorin der Reise. Guido Brink aus Heimbach-Weis hat die Herzlichkeit der Menschen am meisten beeindruckt.
Als nächstes ist ein Gegenbesuch einer bolivianischen Gruppe in Deutschland geplant.

Petra Heusler, Karin Hellmann-Munsch und Guido Brink sind Mitglieder im Diözesanfachausschuss „Lebendige Internationale Partnerschaften“. Ines Berger-Menoza ist dort beratend und als Übersetzerin tätig.

Weitere Informationen gibt es bei Petra Heusler unter Tel.: 0261-91455071 und auf www.kolping-trier.de

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