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Herzinfarktnetz Eifel startet & sichert optimierte Versorgung im ländlichen Raum
EIFEL. Pünktlich zum Weltherztag geht das Herzinfarktnetz Eifel, initiiert vom St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen, mit insgesamt sieben Partnern an den Start.
„Das Herzinfarktnetz Eifel stellt einen wichtigen Schritt in der Akutversorgung unserer Patienten dar – insbesondere in der ländlichen Region“, resümiert Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin des St. Nikolaus-Stiftshospitals in Andernach. Dr. Heinrich Degen, Leitender Arzt Kardiologie am Andernacher Krankenhaus, fügt hinzu: „Durch optimierte Zusammenarbeit und Koordination der medizinischen Möglichkeiten können wir definitiv Leben retten.“

Die sieben Partner und die Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (4. von links) machen sich stark für das Herzinfarktnetz Eifel.

Dazu Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler: „Die Bedeutung eines Herzinfarktnetzes kann daher mit Blick auf die Versorgung und Behandlungserfolge für Herzinfarktpatientinnen und -patienten nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ich wünsche dem Herzinfarktnetz Eifel viel Erfolg und viele weitere Partnerinnen und Partner. Die Zukunft gehört nicht mehr – wie bisher – dem Neben- und Nacheinander, sondern dem vernetzten Miteinander.“
Eben dieses Miteinander kommt den Patienten, für die jede Minute zählt, zugute. Im Notfall ist es nämlich entscheidend, dass ein Herzinfarktpatient so schnell wie möglich vom Notarzt oder Rettungsdienst behandelt wird.
„Gemäß aktueller Erkenntnisse ist dann die sofortige Versorgung mittels Herzkatheter die bevorzugte Akutinterventionsstrategie“, erläutert Chefarzt Dr. Ralph Rüdelstein aus dem St. Elisabeth Krankenhaus Mayen.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler beim Auftakt in Mayen.


„Um diese Behandlung im Notfall bestmöglich gewährleisten zu können, machen die Rettungsdienstmitarbeiter bereits am Auffindeort ein EKG zur Diagnostik und übertragen sowohl EKG als auch Vitalparameter in die Netzwerk-Krankenhäuser“, erläutert Dr. Christian Voigt, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Koblenz-Montabaur.
Der Patient wird dann derweil, ohne Zwischenstopp, in das nächstgelegene einsatzbereite Krankenhaus mit Herzkatheterbereitschaft eingeliefert. So ist eine optimale Versorgung im Notfall sichergestellt.
„Wenn der Patient stabil ist, wird er nach 24 bis 48 Stunden in sein zuständiges, heimatnahes Regionalkrankenhaus verlegt“, sagt Rüdelstein und Geschäftsführer Martin Stein ergänzt: „Unser Ziel, die bestmögliche Versorgung von Herzinfarktpatienten in der Region zu gewährleisten, verfolgen wir alle unabhängig von Tageszeit, räumlichen Gegebenheiten und wirtschaftlichen Interessen.“
Unter www.herzinfarktnetz-eifel.de informieren die Partner umfassend!

Die Partner im Herzinfarktnetz Eifel sind:
// Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Koblenz-Montabaur
// DRK Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel
// Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen
// Krankenhaus Maria Hilf Daun
// Marienkrankenhaus Cochem
// St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach
// St. Josef-Krankenhaus Adenau

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