Ahrweiler           Koblenz           Mayen           Neuwied

Lebendiges-Koblenz.de

Koblenz in Bildern und Texten

  


Inhalt

Login

 

Artikel zum Thema: Gerichtsnews



Eilantrag gegen Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler im Landkreis Neuwied

Gerichtsnews

Eilantrag gegen Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler im Landkreis Neuwied blieb ohne Erfolg

Pressemitteilung Nr. 40/2020

Die Anordnung des Landkreises Neuwied, dass Schülerinnen und Schüler in allen Schulen auch während des Unterrichts Masken tragen müssen, ist vorläufig zu beachten. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz und lehnte einen Eilantrag zweier Geschwister, die ein Gymnasium besuchen, ab.

Nach einem starken Anstieg der Infektionsfälle mit dem Coronavirus ordnete der Landkreis Neuwied mit Allgemeinverfügung vom 1. Oktober 2020 unter anderem an, dass an allen Schulen im Landkreis auch während der gesamten Unterrichtszeit eine Maskenpflicht gilt. Hiermit waren die Antragsteller nicht einverstanden, erhoben beim Landkreis Widerspruch und beantragten gleichzeitig vorläufigen Rechtsschutz beim Verwaltungsgericht. Sie machten geltend, die Maßnahme sei unverhältnismäßig.

 

Klage gegen Abschleppkosten erfolgreich

Gerichtsnews

Pressemitteilung Nr. 39/2020

Halteverbotsschilder müssen so aufgestellt werden, dass sie von einem sorgfältigen Verkehrsteilnehmer nach dem Abstellen des Fahrzeugs durch einfache Umschau zu erkennen sind. Das ordnungsgemäße Aufstellen der Schilder muss von der zuständigen Verkehrsbehörde dokumentiert werden; andernfalls ist eine spätere Heranziehung zu Abschleppkosten rechtswidrig. Dies geht aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz hervor.

Die Stadt Koblenz erließ im Jahr 2014 eine straßenverkehrsbehördliche Anordnung zur Durchführung des „City Triathlon“. Danach durfte der Veranstalter in näher bezeichneten Straßenabschnitten für einen bestimmten Zeitraum mobile Halteverbotsschilder aufstellen. Zugleich sollte nach der Anordnung gewährleistet sein, dass die Schilder in einem Abstand von jeweils 50 m wiederholt und entgegenstehende Schilder abgedeckt bzw. abgeklebt werden. Die mit dem Zusatz „ab 3.5.14 12:00 Uhr“ verbundenen absoluten Halteverbotsschilder wurden auf Veranlassung des Veranstalters am 29. April 2014 durch ein privates Unternehmen aufgestellt. Im Anschluss daran stellte die Ehefrau des Klägers dessen Auto im maßgeblichen Bereich ab. Die Stadt Koblenz ließ das Fahrzeug am 3. Mai 2014 abschleppen und zog den Kläger zu Kosten in Höhe von insgesamt 208,63 € heran.

 

Hochzeitsfeier mit 250 Gästen darf nicht in gemieteter Eventhalle stattfinden

Gerichtsnews

Pressemitteilung Nr. 38/2020

Mieten Privatpersonen eine Eventhalle für eine Hochzeitsfeier, unterliegen sie und ihr Vermieter den Beschränkungen der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung für Veranstaltungen nicht gewerblicher Art mit zuvor eindeutig festgelegtem Teilnehmerkreis; die Teilnehmerzahl ist damit auf 75 Personen begrenzt. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz und lehnte einen Eilantrag des Inhabers einer Eventhalle ab.

Der Antragsteller begehrte mit seinem Eilantrag vom Antragsgegner die Feststellung, dass er als Inhaber einer Eventhalle berechtigt sowie ihm die entsprechende Erlaubnis zu erteilen sei, Hochzeitsfeiern und andere Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 250 gleichzeitig anwesenden Personen unter Beachtung bestimmter Maßgaben durchzuführen. Diesen Antrag lehnte das Verwaltungsgericht Koblenz ab, da es sich bei den genannten Hochzeitsfeiern um private Veranstaltungen handele, für die in der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung nur ein zuvor festgelegter Teilnehmerkreis von bis zu 75 Personen zulässig sei. Veranstalter dieser Feiern sei nämlich nicht der Antragsteller als Gewerbetreibender, sondern seien die die Hochzeit ausrichtenden Personen. Dies ergebe sich aus der Systematik der Bestimmungen der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung.

 

Stadt Koblenz muss nicht gegen Betrieb des Gesellschaftsclubs ...

Gerichtsnews

 „The Big Bamboo“ und der Vergnügungsstätte „The Saloon“ einschreiten

Pressemitteilung Nr. 37/2020

Die Stadt Koblenz muss nicht gegen den Betrieb des Gesellschaftsclubs „The Big Bamboo“ und der Vergnügungsstätte „The Saloon“ einschreiten. Die diesbezügliche Klage einer Nachbarin wies das Verwaltungsgericht Koblenz ab, weil die Baugenehmigungen für die genannten Betriebe bzw. deren Nutzung keine Rechte der Nachbarin verletzten.

Die Klägerin ist Eigentümerin eines mit einem Wohnhaus bebauten Grundstücks in der Gemarkung Stolzenfels. Die Nachbargrundstücke der Beigeladenen sind mit einem aus zwei Häusern bestehenden Gebäudekomplex bebaut. Im Obergeschoss des Vorderhauses befindet sich der Gesellschaftsclub „The Big Bamboo“. Nachdem das Erdgeschoss des Vorderhauses zunächst für das „Coyote Ugly“ genutzt wurde, wird dort derzeit das Lokal „The Saloon“ betrieben. Für beide Betriebe liegen Baugenehmigungen vor.

 

Betrieb zweier Windenergieanlagen in Wiebelsheim (Rhein-Hunsrück-Kreis) vorerst

Gerichtsnews

Betrieb zweier Windenergieanlagen in Wiebelsheim (Rhein-Hunsrück-Kreis) vorerst untersagt

Pressemitteilung Nr. 36/2020

Eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Rhein-Hunsrück-Kreises zum Betrieb zweier Windenergieanlagen (WEA) in Wiebelsheim darf derzeit nicht vollzogen werden. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz auf den Eilantrag eines Anwohners.

Die beigeladene Betreibergesellschaft beabsichtigt, voraussichtlich im ersten Halbjahr des Jahres 2021 zwei von der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises genehmigte WEA mit einer Gesamthöhe von jeweils 212 m zu errichten. Hiergegen wandte sich der Antragsteller, dessen Anwesen vom Standort der beiden WEA 820 m bzw. 1.220 m entfernt liegt.

 

Bernd Minnebeck zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht ernannt

Gerichtsnews

Das Oberlandesgericht Koblenz hat einen neuen Senatsvorsitzenden. Auf Vorschlag des Ministers der Justiz Herbert Mertin hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer Richter am Oberlandesgericht Bernd Minnebeck zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Koblenz ernannt. Der Präsident des Oberlandesgerichts Koblenz Thomas Henrichs sprach heute anlässlich der Aushändigung der Ernennungsurkunde Herrn Minnebeck seine herzlichen Glückwünsche zur Beförderung aus.

 

Einführung der gelben Tonne im Vollservice in Mainz einstweilen untersagt

Gerichtsnews
Pressemitteilung Nr. 24/2020

Die Stadt Mainz ist einstweilen nicht berechtigt, die Entsorgung des Verpackungsmülls per einseitiger Anordnung vom Einsammeln gelber Säcke auf die Abholung gelber Tonnen im Vollservice (Abholung vom und Zurückbringen zum Standplatz auf dem Grundstück) umzustellen. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz in einem Eilrechtsschutzverfahren auf den Antrag eines Betreibers für die Sammlung und Verwertung von Verpackungsmüll entschieden.

 

Schüler müssen auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen

Gerichtsnews

Pressemitteilung Nr. 35/2020

Lehrkräfte können den Kontakt mit anderen Schülern auf dem Schulgelände unterbinden, wenn ein Schüler auf dem Schulgelände keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) trägt. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz und lehnte den Eilantrag einer Schülerin ab.

Die Grundschülerin war auf dem Schulgelände mit einer Maske aus Gaze bzw. Spitzenstoff erschienen. Daraufhin durfte sie in der Pause nicht mit anderen Schülern in Kontakt kommen. Hiergegen richtete sich der Eilantrag der Schülerin, mit dem sie vortrug, sie werde durch die Maßnahmen der Schulleitung diskriminiert. Das Tragen einer anderen als der von ihr verwendeten MNB führe bei ihr zu gesundheitlichen Schäden.

 

Demonstration in Koblenz: Anliegerdurchfahrt muss gewährleistet sein

Gerichtsnews

Pressemitteilung Nr. 34/2020

Die Stadt Koblenz hat den Teilnehmern einer für den Nachmittag des 4. September 2020 geplanten „Fahrrad-Demonstration“ in der Koblenzer Innenstadt aufgegeben, den Anliegern und Anwohnern auch während der Dauer der Veranstaltung eine Zu- und Abfahrt zu ihren Wohnungen und Häusern zu ermöglichen. Der dagegen gerichtete Eilantrag blieb vor dem Verwaltungsgericht Koblenz ohne Erfolg.

Nach ordnungsgemäßer Anmeldung der Versammlung durch die antragstellende Person entschied die Stadt, den Bereich der Versammlungsfläche über einen Zeitraum von zirka sechs Stunden für den Kraftfahrzeugverkehr zu sperren, um eine reibungslose Durchführung der Versammlung zu ermöglichen. Im Gegenzug ordnete sie gegenüber der antragstellenden Person an, eine Zu- und Abfahrt von Anliegern und Anwohnern zu ihren Wohnungen und Häusern sowie das Anwohnerparken während der geplanten Versammlung zu gewährleisten.

 

Tantra-Massagen nach der Corona-Bekämpfungsverordnung verboten

Gerichtsnews
Pressemitteilung Nr. 23/2020

Die gewerbliche Durchführung von Tantra-Massagen ist nach der Zehnten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 19. Juni 2020 verboten. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Die Antragstellerin will in ihrem Betrieb in Trier Tantra-Massagen durchführen. Mit einem Eilantrag beim Verwaltungsgericht Trier begehrte sie die Feststellung, dass die Regelung der aktuellen Zehnten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz, wonach die Öffnung von Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen untersagt ist, dem nicht entgegensteht. Das Verwaltungsgericht lehnte den Eilantrag ab. Das Oberverwaltungsgericht wies ihre Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts zurück.

 

Betrieb eines Maurer- und Betonbauerhandwerks nur mit Nachweis

Gerichtsnews

 betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Kenntnisse

Pressemitteilung Nr. 33/2020

Einem Maurergesellen kann die Ausübungsberechtigung für das Maurer- und Betonbauerhandwerk versagt werden, wenn er – neben einer notwendigen sechsjährigen Berufserfahrung, davon vier Jahre in leitender Stellung – keine betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse nachweisen kann. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz und wies eine entsprechende Klage eines Maurergesellen ab.

Der Kläger arbeitete mehrere Jahre, unter anderem als Polier, für mehrere Bauunternehmungen und beantragte Anfang des Jahres 2019 eine Ausübungsberechtigung – die Erlaubnis, ein Gewerbe ohne Meisterbrief zu betreiben – für sein Handwerk. Diesen Antrag wies die Handwerkskammer mit Verweis auf die nicht nachgewiesene, gesetzlich vorgeschriebene mindestens vierjährige Berufserfahrung in leitender Stellung ab.

 

Verurteilung wegen Mitgliedschaft

Gerichtsnews

Verurteilung wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung ("PKK")

Der 2. Strafsenat – Staatsschutzsenat – des Oberlandesgerichts Koblenz hat heute gegen den 60 Jahre alten Mashar T. wegen mitgliedschaftlicher Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland (§§ 129a Abs. 1 Nr. 1, 129b Abs. 1 Strafgesetzbuch) eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren 6  Monaten verhängt.

Der Senat sah es nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme als erwiesen an, dass der Angeklagte ab Anfang Mai 2018 unter dem Decknamen „Ali“ als hauptamtlicher Kader der „Arbeiterpartei Kurdistans“ („PKK“) eigenverantwortlich das PKK-Gebiet Mainz leitete. Seine Aufgabe sei es hierbei gewesen, durch das Organisieren und Überwachen von Spendenkampagnen und Veranstaltungen Finanzmittel zu beschaffen. Insgesamt habe der Angeklagte in seiner Zeit als Verantwortlicher des PKK-Gebietes Mainz rund 223.000 € an die Organisationweitergeleitet. Für seine Tätigkeit habe er seitens der „PKK“eine finanzielle Unterstützung in Höhe von monatlich 250 € zuzüglich Fahrtkosten- und Spesenerstattung erhalten.

 

Demonstration in Ingelheim unter Auflagen zulässig

Gerichtsnews
Pressemitteilung Nr. 21/2020

Die für Samstag, den 15. August 2020 von einem Mitglied der Partei „Die Rechte“ angemeldete Versammlung in Ingelheim darf unter Auflagen durchgeführt werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Der Antragsteller meldete für den genannten Tag eine Versammlung mit dem Thema „Mord verjährt nicht, gebt die Akte frei! Recht statt Rache!“ in Ingelheim an und erklärte auf Nachfrage der Stadt Ingelheim, es gehe bei der angemeldeten Versammlung nur um das Thema der Freigabe der Akte von Rudolf Heß und um die Aufklärung seines Todes, nicht um die Glorifizierung seiner Person. Mit Bescheid vom 5. August 2020 verbot die Stadt die angemeldete Versammlung. Sie begründete das Verbot damit, es bestehe eine un­mittelbare Gefahr dafür, dass im Rahmen der Durchführung der ange­meldeten Ver­sammlung der Tatbestand der Volksverhetzung gemäß § 130 Abs. 4 StGB verwirk­licht werde. Es drohe eine Billigung der nationalsozialistischen Gewalt- und Will­kür­herrschaft im Sinne des § 130 Abs. 4 StGB durch eine mit der Versammlung beab­sichtigte Glorifizierung von Rudolf Heß. Sie stützte diese Annahme insbesondere auf den Inhalt mehrerer Lieder, die laut Anmeldung im Rahmen der Versammlung gespielt werden sollten und in deren Texten Rudolf Heß unter anderem als Held und Vorbild bezeichnet wird.

 

Hohe Anforderungen an luftverkehrsrechtliche Zuverlässigkeit

Gerichtsnews

Pressemitteilung Nr. 32/2020

An der luftverkehrsrechtlichen Zuverlässigkeit fehlt es bereits dann, wenn an ihr auch nur geringe Zweifel bestehen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz im Fall eines Mannes, der im Jahr 2014 wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden war.

Der Kläger begehrt die Feststellung seiner luftverkehrsrechtlichen Zuverlässigkeit, weil er im Frachtbereich eines Flughafens beruflich tätig werden möchte. Auf einen entsprechenden Antrag beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) als zuständiger Luftsicherheitsbehörde wurde bekannt, dass der Kläger seit dem Jahr 2009 mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, zuletzt im Jahr 2014 wegen des vorgenannten Betäubungs­mitteldelikts. Der Beklagte äußerte im Hinblick darauf Zweifel an der Zuverlässigkeit des Klägers, woraufhin dieser angab, sein Leben seither grundlegend geändert zu haben.

 

KWaschanlage im Landkreis Altenkirchen darf vorerst wieder betrieben werden

Gerichtsnews

Pressemitteilung Nr. 31/2020

Ein Tankstelleninhaber aus dem Landkreis Altenkirchen darf seine Waschanlage vorerst wieder in Betrieb nehmen. Das Verwaltungsgericht Koblenz gab seinem Eilantrag gegen eine für sofort vollziehbar erklärte Nutzungsuntersagung statt.

Der Antragsteller betreibt bereits seit mehreren Jahren eine Tankstelle nebst zugehöriger Waschanlage, die auf einer Baugenehmigung aus dem Jahr 1997 beruht. Während es bis zum Jahr 2014 keinerlei Beanstandungen gab, kam es in der Folge zu Beschwerden gegen die Nutzung der Waschanlage. Diese mündeten darin, dass die Kreisverwaltung in Abstimmung mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) als oberer Bauaufsichtsbehörde im Mai 2020 die Nutzung der Waschanlage mit sofortiger Wirkung untersagte. Zur Begründung wurde ausgeführt, die Anlage stehe in Widerspruch zu der erteilten Baugenehmigung.

 

Landkreis Kaiserslautern nicht zur Erhöhung der Kreisumlage verpflichtet

Gerichtsnews
Pressemitteilung Nr. 20/2020

Die Beanstandung des Haushalts des Landkreises Kaiserslautern für das Jahr 2016 durch die Kommunalaufsicht des Landes Rheinland-Pfalz und die von ihr festgesetzte Erhöhung der Kreisumlage sind rechtswidrig, weil das Land dadurch unzulässig in die verfassungsrechtlich geschützte finanzielle Mindestausstattung von mehr als einem Viertel der kreisangehörigen Gemeinden eingriffen hat. Dies entschied das Oberverwal­tungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Vor dem Hintergrund des trotz Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr weiterhin unausgeglichenen Haushaltes des Landkreises Kaiserslautern und seiner bilanziellen Überschuldung beanstandete die Kommunalaufsicht des beklagten Landes dessen Haushalt für das Haushaltsjahr 2016 und forderte ihn zur Reduzierung des Fehlbetra­ges um zwei Millionen Euro auf. Der Landkreis hielt dies für rechtswidrig, weil er seine Kräfte größtmöglich angespannt habe. Vielmehr sei die Finanzausstattung durch das Land zu niedrig. Die von der Kommunalaufsicht als einzig effektives Mittel zur Reduzie­rung des Fehlbetrages geforderte Erhöhung des Umlagesatzes der Kreisumlage lehnte er mit Blick auf die angespannte finanzielle Lage zumindest einiger kreisangehöriger Gemeinden ab. Daraufhin setzte die Kommunalaufsicht den Umlagesatz für die Kreisumlage im Wege der Ersatzvornahme auf einen trotz der Zusatzbelastung der kreisangehörigen Kommunen ihrer Meinung nach vertretbaren und gebotenen Satz von 44,23 v.H. fest, was eine Erhöhung um knapp zwei Prozentpunkte bedeutete.

 

474 Artikel (30 Seiten, 16 Artikel pro Seite)

 

Nachrichten

new: 27.10.2020 Oberbürgermeister besucht die städtischen Flüchtlingsunterkünfte

Bereits im vergangenen Sommer hat Oberbürgermeister David Langner das Sachgebiet Migration und Integration einen Vormittag ...

new: 27.10.2020 Straßenbauarbeiten im „Bahnhofsweg“ in Moselweiß

In der Zeit vom 02. bis 05.11.2020 wird im Auftrag des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz der Fahrbahnbelag im „Bahnhofsweg“ (Kreuzung Nahlkammer / ...

new: 27.10.2020 Vierundzwanzig Personen mit COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus

Derzeit werden in den Koblenzer Krankenhäusern 24 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind (Stand: 27.10.2020, 11.00 Uhr). Das sind vier Personen ...

new: 27.10.2020 Online oder in Präsenz – Sie haben die Wahl

Hybride Seminare zum Thema Datenschutz der IHK-Akademie Koblenz Die IHK-Akademie Koblenz e.V. bietet im November 2020 folgende ...

new: 27.10.2020 Straßenbauarbeiten „An der grünen Bank“ auf der Horchheimer Höhe

In der Zeit vom 02. bis 13.11.2020 wird im Auftrag des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz der Fahrbahnbelag „An der grünen Bank“ auf der ...

new: 27.10.2020 Gemeinsam stark: Coronahilfe Koblenz

Die Corona-Pandemie beschäftigt uns nun schon fast ein Jahr. Viele von uns fragen sich weiterhin, „was kann ich in der aktuellen Lage tun, um zur ...

new: 26.10.2020 Corona-Ambulanz zieht nicht um

Der für Donnerstag, und Freitag dieser Woche angekündigte Umzug der Corona-Ambulanz in die Rhein-Mosel-Halle findet ...

new: 26.10.2020 Koblenz erreicht Corona-Alarmstufe

– Weitreichende Maßnahmen zur Senkung der Infektionszahlen stehen bevor

Die Stadt ...

new: 26.10.2020 Auftaktveranstaltung für Unternehmenskommunikation und Rhetorik

Mit einer digitalen Einführungsveranstaltung begrüßte das Zentrum für Fernstudien und universitäre Weiterbildung (ZFUW) der ...

new: 26.10.2020 Oberbürgermeister und Mosel-Weinprinzessin zu Gast an neuer InfoVinothek

Mit dem Koblenzer Oberbürgermeister David Langner und der amtierenden Mosel-Weinprinzessin Julia Gries haben sich gestern zwei besondere Gäste vom ...

new: 26.10.2020 Stadt Koblenz würdigt jahrzehntelanges Engagement zweier Urgesteine

Fevzi Kaplan und Vito Contento mit Integrationsehrennadel überrascht

Die Überraschung ...

Kurzfristiger Umzug der Corona-Ambulanz in die Rhein-Mosel-Halle

Am Donnerstag, 29. und Freitag, 30. Oktober befindet sich die Corona-Ambulanz in der Rhein-Mosel-Halle, Julius-Wegeler-Straße ...

Neues Grün für die Koblenzer Altstadt

Die Koblenzer Altstadt bekommt ein neues Kleinod: Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen wertet einen brachliegenden Innenhof zwischen ...

Deutschunterricht für neuzugewanderte Kinder in den Herbstferien

In den Herbstferien wurden erneut Feriensprachkurse für neuzugewanderte Kinder mit Migrationshintergrund eingerichtet, die vom Ministerium für Bildung ...

Änderungen bei den Besuchszeiten sind möglich

St. Elisabeth informiert aktuell MAYEN. Die aktuelle Pandemieentwicklung erfordert in Abhängigkeit der Corona-Lage ...

Fahrrad-Demo auf der Viktoriastraße

Am morgigen Samstag findet von 10.00 bis 14.00 Uhr eine Fahrrad-Demo in der Viktoriastraße statt. Dazu wird ab der Einmündung Altlöhrtor der ...

10 User online

Mittwoch, 28. Oktober 2020

    

Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter.
Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details finden Sie im Impressum.

Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © by Lebendiges-Koblenz.de

Diese Webseite basiert auf pragmaMx 2.4.2.


Ahrweiler           Koblenz           Mayen           Neuwied